Zum Inhalt

Glossar

Buchungskennzeichen-Kürzel

In den Einzelbuchungen zeigt die Spalte „Buchart" ein Buchungskennzeichen. Die Kürzel bedeuten:

Kürzel Bezeichnung Erläuterung
H Auszahlung bzw. Sollstellung ohne Geldeingang Reguläre Auszahlung (z. B. Bezahlung einer Rechnung, Auszahlung von Reisekosten). Steht der Betrag mit Minus, handelt es sich um eine Sollstellung, zu der noch kein Geldeingang erfolgt ist
HS Storno Auszahlung / Geldeingang Stornierung einer gebuchten Auszahlung oder Sollstellung
UA0 / UA1 Umbuchung einer Ausgabe Umbuchung einer Ausgabe auf eine andere Kostenstelle
UG0 / UG1 Umbuchung eines Geldeingangs Umbuchung einer Einnahme auf eine andere Kostenstelle
HE Erster Abschlag Auszahlung des ersten Abschlags (z. B. für Reisekosten)
HW Weiterer Abschlag Auszahlung eines weiteren Abschlags
HL Letzter Abschlag Auszahlung des letzten Abschlags (z. B. Schlusszahlung bei Reisekosten)
F Festlegung Verpflichtung: Reservierung von Haushaltsmitteln für konkret geplante Ausgaben
FS Storno einer Festlegung Stornierung einer gebuchten Festlegung
FF Festlegung in Fremdwährung Bei Auszahlung in ausländischer Währung; der Betrag wird nach Rückmeldung der Staatsoberkasse auf den tatsächlichen Euro-Betrag aktualisiert
FFS Storno einer Festlegung in Fremdwährung Stornierung einer gebuchten Festlegung in Fremdwährung
FD Festlegung für Daueraufträge Festlegung für wiederkehrende Zahlungen (z. B. monatliche Stipendien, Strom)
G Geldeingang Tatsächlicher Geldeingang zu einer Sollstellung (z. B. bei Mittelabruf, Rückzahlung von Reisekosten)
SH Ansatz bzw. Bewilligung Haushaltsmittel (TG 40): bewilligter Haushaltsansatz für das laufende Jahr. Drittmittel (TG 41): bewilligter Gesamtbetrag des Drittmittelprojekts
SR Rest bzw. Bewilligungsrest Haushaltsmittel (TG 40): nicht verbrauchter Haushaltsansatz aus dem Vorjahr (Übertrag). Drittmittel (TG 41): verbleibender Bewilligungsbetrag aus den Vorjahren
SZ Sonstige Zuweisung Sonstige Mittelzuweisungen im laufenden Jahr (z. B. durch Umwidmung oder Zuweisung von Sondermitteln)
SP Sperre Vorübergehend gesperrte, nicht disponible Mittel (wird derzeit an der Universität Bayreuth nicht genutzt)

Was ist eine Festlegung?

Eine Festlegung (oft auch als Mittelbindung oder Obligo bezeichnet) ist im bayerischen Haushaltsrecht die vorläufige Reservierung von Haushaltsmitteln für eine konkrete geplante Ausgabe. Im Kontostand erscheinen Festlegungen in der Spalte „Verpfl.".

Kontostand-Felder

Haushaltsmittel (TG 40)

Spaltenbezeichnung Kürzel Bedeutung
Ansatz SH Bewilligter Haushaltsansatz für das laufende Jahr
Rest SR Nicht verbrauchter Haushaltsansatz aus dem Vorjahr (Übertrag)
Sonst. Zuweisung SZ Sonstige Mittelzuweisungen im laufenden Jahr (z. B. durch Umwidmung oder Zuweisung von Sondermitteln)
Sperre SP Vorübergehend gesperrte, nicht disponible Mittel (an der Universität Bayreuth derzeit nicht genutzt)
Forderungen H Geld, das noch zu erwarten ist (offene Sollstellungen)
Ausg. — Summe aller Ausgaben
Verpfl. F Verpflichtungen (= Festlegungen): Reservierung von Haushaltsmitteln für konkret geplante Ausgaben
Einn. — Eingegangene Einnahmen auf dieser Kostenstelle
Verf. — Tatsächlich verfügbares Budget mit Berücksichtigung der Festlegungen (= Ansatz + Rest + SZ − SP − Ausg. − Verpfl.)
Verf. o. Festl. — Tatsächlich verfügbares Budget ohne Berücksichtigung der Festlegungen (= Ansatz + Rest + SZ − SP − Ausg.)

Drittmittel (TG 41)

Spaltenbezeichnung Kürzel Bedeutung
Bewill. SH Bewilligter Gesamtbetrag des Drittmittelprojekts laut Bewilligungs-/Zuwendungsbescheid (Sollwert)
Bewill. Rest SR Verbleibender Bewilligungsbetrag aus den Vorjahren (bisherige Bewilligung abzüglich der bereits gebuchten Ausgaben)
Sonst. Zuweisg. SZ Sonstige Mittelzuweisung im laufenden Jahr (z. B. bei Umwidmung von bewilligten Mitteln)
Sperre SP Vorübergehend gesperrte, nicht disponible Mittel (an der Universität Bayreuth derzeit nicht genutzt)
Forderung (A) H Geld, das bei den Ausgabetiteln noch zu erwarten ist (offene Sollstellungen)
Ausg. — Summe aller Ausgaben
Verpfl. F Verpflichtungen (= Festlegungen): Reservierung von Haushaltsmitteln für konkret geplante Ausgaben
Ein. Rest SG Einnahmesicht: nicht verbrauchte bzw. übertragene Einnahmen aus dem Vorjahr
Einn. G, HG Einnahmesicht: tatsächlich eingegangene Einnahmen beim Einnahmetitel im laufenden Jahr
Forderung (E) — Einnahmesicht: Geld, das bei den Einnahmetiteln noch zu erwarten ist
Ges. Bewill. — Summe aller bewilligten Mittel über die gesamte Projektlaufzeit einschließlich Nachbewilligungen und Änderungsbescheiden
Ausg. + Verpfl. — Summe aus Ausgaben und Verpflichtungen (Festlegungen)
Ein. Rest + Einn. — Tatsächlich verfügbare Einnahmen: Summe aus Einnahmerest des Vorjahres und den im laufenden Jahr eingegangenen Zahlungen des Fördermittelgebers
Verf. (Bewill.) — Verfügbarer Betrag auf Basis der Bewilligung: zeigt den Budgetspielraum gemäß Bewilligungs-/Zuwendungsbescheid unabhängig vom tatsächlichen Zahlungseingang
Verf. (Ein.) — Verfügbarer Betrag auf Basis tatsächlich eingegangener Einnahmen (= Einnahmen inkl. Rest − Ausgaben). Für die Liquiditätskontrolle in der Projektabwicklung meist der entscheidende Wert
Verf. o. Festl. — Verfügbar gegenüber der Bewilligung ohne Berücksichtigung der Festlegungen

Systemkürzel

Kürzel Bedeutung
AA Ausgabeart (3-stellig, nur Drittmittel)
bt-Kennung Persönlicher Benutzername der Universität Bayreuth (z. B. bt123456)
DR Deckungsring
HJ Haushaltsjahr
KOA Kostenart (5-stellig)
KST Kostenstelle (8-stellig)
TG Titelgruppe (40 = Haushalt, 41 = Drittmittel)
TGr/Dr Titelgruppe/Deckungsring
VJ Vorjahr